In der Nähe unseres Ortes, hoch über dem Inntal, gibt es eine alte Burgruine. Diese wurde bereits im Jahre 1650 errichtet.
Dort lebten vor vielen Jahren einst Römer und Könige darin. Heute jedoch ist die Burg ein bekannter Wallfahrtsort.
Die erfundene Sage:
Eines Tages ging einer junger Bauer in den Wald, um Holz für kalte Wintertage zu sammeln. Als er darüber die Zeit vergasse, wurde es dunkel und der fand nicht mehr nach Hause. Sogleich überfiel ihn Angst und Panik, denn im Dorf erzählte man sich, dass ein Drache im Wald hausen würde.
Als er so im Wald herumirrte, sah er in der Ferne ein grelles Licht leuchten, wodurch er noch mehr Angst bekam. Da ihn doch die Neugier plagte, wollte er nachsehen, woher das seltsame Licht wohl stammen würde.
Nachdem er eine kleine Waldlichtung erreichte, konnte er kaum glauben was es war. Er rieb sich verwirrt die Augen, jedoch änderte das nichts an der Erscheinung: Da waren doch tatsächlich sechs schwarz gekleidete Männer, die auf einer goldenen Kegelbahn kegelten!
Ganz in der Nähe stand auch der Drache, der den Männern nach jedem Spiel immer wieder die Kegel aufstellte und ihnen die Kugel zurückbrachte.

Langsam schlich sich der Bauer näher heran, um das Schauspiel näher betrachten zu können. Als er bis auf wenige Schritte herangekommen war, verschwanden die Männer und nur noch die Kegelbahn mit dem Drachen blieb zurück.
Da der Bauer aber auch sehr geldgierig war, riskierte er sein Leben und lockte den feuerspeienden Drachen fort und steckte sodann einen der goldenen Kegel in seinen Rucksack.
Da der Drache noch immer den Bauern verfolgte, rannte dieser um sein Leben, wobei er schon die Hite des Drachenfeuers spürte.
Zu Hause angekommen musste er zuerst wieder zu Atem kommen, bevor er seinen Schatz begutachten konnte.
Wie erschrak der Bauer aber, als er den Kegel verholte, - denn dieser war mittlerweilen zu Stein geworden.
GuSp – Patrulle der Tiger mit
Melanie J., Lukas R.., Diana K., Dominik R .